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jahrgang_2005_ausgabe_03_artikel_07

===Heizkosten-Erfassungsgeräte=== ====Zur Wirtschaftlichkeit von Heizkosten-Erfassungsgeräten==== Über die grundsätzliche Pflicht zu seiner Beachtung (Anm. d. Red.: Wirtschaftlichkeitsgebot gem. §§ 556 Abs. 3, 560 Abs. 5 BGB) besteht zwar Einigkeit, umso schwieriger ist die Grenze festzustellen, bei deren Überschreiten dieser Grundsatz ver­letzt ist. (... ) Die Tatbestandseite des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes sollte (daher) weder durch absolute Werte (= Höhe der Kosten) noch durch die Aufstellung von Verhältnisrechnungen zu anderen Kostenarten ausgefüllt werden. Maßgebend ist der betriebswirtschaftliche Begriff der Wirtschaftlichkeit, ein gewünschtes/erforderliches Ergebnis mit möglichst geringen Kosten zu erreichen (Kosten-Nutzen-Relation). Es ist nach den Einsatzorten solcher moderner Geräte (Anm. d. Red.: elektronische Geräte) zu differenzieren: im Kleinvermietungsbereich mit überschaubarer Nutzerstruktur und weitgehend noch persönlich orientierten Beziehungen zwischen Vermieter und Mieter wird die Grenze der Wirtschaftlichkeit durch den Einsatz solcher digitaler Geräte über­schritten. Bei Großobjekten mit in­ homogener Nutzerstruktur wird sich dagegen der Einsatz solcher Geräte anbieten, bei denen die Erfassung und Ablesung weitgehend unabhän­gig von der Mitwirkung der Nutzer erfolgen kann. Die Beantwortung der Frage nach der Wirtschaftlichkeit ei­ner Maßnahme wird daher nicht van festen Zahlen abhängig gemacht, sondern von den jeweiligen konkre­ten Umständen des Einsatzes solcher Erfassungsgeräte. (au s: Lammel, Aktuelle Probleme der Heizkastenabrechnung, in ZdW Bay 6/2005, S. 288 ff.) inhalt

jahrgang_2005_ausgabe_03_artikel_07.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)