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jahrgang_2007_ausgabe_02_artikel_05

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2007_ausgabe_02_artikel_05 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Versprochen ist versprochen …=== 
 +====Versprochen ist versprochen …==== 
 +Nach Erhalt einer Betriebskostenabrechnung 
 +bat ein Mieter seine Vermieterin 
 +schriftlich um Übersendung 
 +von Kopien bestimmter Abrechnungsunterlagen. 
 +Vielleicht auch, 
 +um den Mieter zu vertrösten oder 
 +hinzuhalten,​ antwortete die Vermieterin 
 +nach mehreren Verzögerungen 
 +schriftlich,​ dass die Kopien 
 +unaufgefordert übersandt würden, 
 +sobald die entsprechenden Unterlagen 
 +vorlägen. Dieses hat sie in einem 
 +Schreiben einen Monat später noch 
 +einmal bestätigt. Auch wenn der 
 +BGH zwischenzeitlich entschieden 
 +hat, dass der Mieter einer freifinanzierten 
 +Wohnung grundsätzlich keinen 
 +Anspruch auf Zusendung von 
 +Belegkopien hat (BGH, Urteil vom 8. 
 +März 2006 ‒ VIII ZR 78/05), ist die 
 +Vermieterin an ihre Zusage, Kopien 
 +zu übersenden,​ gebunden. Bereits 
 +das erste Schreiben sei als Schuldanerkenntnis 
 +zu werten, das dem 
 +Mieter einen einklagbaren Anspruch 
 +auf Zusendung der angeforderten 
 +Belegkopien gibt. Das hat das 
 +Amtsgericht Mainz mit Urteil vom 
 +21. September 2006 ‒ 86 C 149/06 
 +‒ entschieden (WOHNUNGSWIRTSCHAFT 
 +UND MIETRECHT 2006, 
 +S. 619).inhalt
jahrgang_2007_ausgabe_02_artikel_05.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)