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jahrgang_2007_ausgabe_04_artikel_05

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2007_ausgabe_04_artikel_05 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===Aus der Praxis für die Praxis=== 
 +====Verbrauchsabhängiger Anteil hoch – Energiekosten runter!==== 
 +Explodierende Energiepreise und die 
 +aktuelle Klimadebatte lassen auch 
 +den Wohnungsbau und hier vor 
 +allem den vorhandenen Wohnungsbestand 
 +ins Blickfeld tatsächlicher 
 +oder vermeintlicher Klimaschützer 
 +geraten. Dieses ist grundsätzlich 
 +auch nicht verkehrt, denn im Gebäudebestand 
 +schlummert noch 
 +erhebliches Energieeinsparpotenzial 
 +und damit verbunden ein großes 
 +Volumen an CO2-Reduktionen. Im 
 +Vordergrund der Diskussion stehen 
 +dabei insbesondere die technischen 
 +Aspekte der Energieeinsparung,​ 
 +wie z. B. nachträgliche Wärmedämmung,​ 
 +Erneuerung der Heizanlagen 
 +oder Wechsel des Energieträgers. 
 +Weniger Beachtung findet dagegen 
 +zur Zeit eine relativ einfache und dazu 
 +noch kostengünstige Möglichkeit 
 +der Energieeinsparung:​ Eine Änderung 
 +der Heizkostenverordnung. Gegenwärtig 
 +lässt die Heizkostenverordnung 
 +eine Umlage der insgesamt 
 +anfallenden Kosten bis zu einem maximalen 
 +Anteil von 70 Prozent nach 
 +den festgestellten Verbräuchen zu. 
 +Aus anderen Betriebskostenbereichen,​ 
 +wie z. B. Be- und Entwässerung 
 +oder Müll, wissen wir, dass 
 +eine möglichst hohe kostenverursachungsgerechte 
 +Umlage den größten 
 +Effekt auf das Sparverhalten 
 +der Mieter ausübt. Bei den Kosten 
 +der Be- und Entwässerung ist eine 
 +Umlage zu 100 Prozent nach Verbrauch 
 +zulässig. Warum sollte nicht 
 +auch der verbrauchsabhängig abzurechnende 
 +Teil der Heiz- und Warmwasserkosten 
 +in diese Richtung verändert 
 +werden? Sicherlich gibt es 
 +gewisse Grundkosten,​ wie Wartung, 
 +Strom oder Messdienst, die weiterhin 
 +über einen gewissen verbrauchsunabhängigen 
 +Anteil auf alle Mieter 
 +umgelegt werden sollten. Aber der 
 +sollte eher zwischen 10 und 15 Prozent 
 +liegen als wie zur Zeit zwischen 
 +30 und 50 Prozent. Sicherlich eine 
 +kleine Maßnahme – aber mit großem 
 +Effekt für die Umwelt und die „Portmonees“ 
 +der Mieter! 
 +Carl-Peter Blöcker 
 +WSH Wohnservice Hamburg GmbHinhalt
jahrgang_2007_ausgabe_04_artikel_05.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:08 (Externe Bearbeitung)