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jahrgang_2008_ausgabe_01_artikel_01

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2008_ausgabe_01_artikel_01 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Wohnnebenkosten gestiegen=== 
 +====Wohnnebenkosten erneut überproportional gestiegen==== 
 +Die Wohnnebenkosten sind nach 
 +Berechnungen des ifs Städtebauinstitut 
 +Berlin 2007 erneut stärker 
 +gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. 
 +Mit 2,7 Prozent 
 +lag der Anstieg zwar nicht mehr 
 +so hoch wie in den beiden Vorjahren 
 +mit 7,2 Prozent (2006) und 7,8 
 +Prozent (2005), aber erneut über 
 +der Inflationsrate von 2,0 Prozent. 
 +Die Netto-Kaltmieten sind dagegen 
 +auch 2007 nur wenig gestiegen. Mit 
 +1,0 Prozent war ihr Anstieg gleich 
 +hoch wie 2006 und 2005 mit 1,0 
 +bzw. 0,9 Prozent. 
 +Dr. Stefan Jokl, Leiter des Instituts:​ 
 +„Die Preistreiber bei der sogenannten 
 +zweiten Miete bleiben nach wie 
 +vor mit deutlichem Abstand Gas und 
 +flüssige Brennstoffe,​ also insbesondere 
 +Heizöl. Gas hat sich in 2007 
 +„nur“ um 2,9 Prozent verteuert, und 
 +die Preise für die flüssigen Brennstoffe 
 +sind sogar im Jahresdurchschnitt 
 +um 3,0 Prozent gesunken. 
 +Hierbei ist aber zu berücksichtigen,​ 
 +dass sich die Preise in beiden Bereichen 
 +bereits auf sehr hohem Niveau 
 +befinden. Sie waren in den Vorjahren 
 +mit jeweils zweistelligen Raten 
 +gestiegen. Außerdem verdeckt der 
 +jahresdurchschnittliche Preisrückgang 
 +beim Heizöl, dass die Preise 
 +hier seit September wieder deutlich 
 +höher liegen als im gleichen Vorjahreszeitraum.“ 
 +Bei den anderen Nebenkosten 
 +seien die Preissteigerungen 2007 
 +– mit Ausnahme der Stromkosten 
 +– durchweg moderat und niedriger 
 +als die Lebenshaltungskosten aus- 
 +Wohnnebenkosten 
 +erneut 
 +überproportional gestiegen 
 +Herausgegeben vom VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V. Betriebskostenaktuell 
 +
 +Schwerpunktthema:​ 
 +Betriebskostenrecht 
 +Ausgabe 1 · März 2008 
 ++ 63,8 
 ++ 41,9 
 ++ 26,3 + 25,3 
 ++ 10,2 + 8,6 + 8,5 + 7,1 
 ++4,9 
 +Flüssige 
 +Brennstoffe 
 +Gas 
 +Strom 
 +Wohnnebenkosten 
 +Müllabfuhr 
 +Lebenshaltungskosten 
 +Wasserversorgung 
 +Abwasserentsorgung 
 +Sonstige 
 +Feste 
 +Brennstoffe 
 +Nettokaltmieten 
 +Entwicklung der Wohnnebenkosten 2007 gegenüber 2002 
 +(Veränderungen in Prozent) 
 +Quelle: ifo Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bauwesen e. V., Berlin Statistisches Bundesamt 
 ++8,4 +8,4 
 +gefallen: So hätten sich die Müllabfuhr 
 +um 1,2 Prozent (2006: 2,7 Prozent), 
 +die Wasserversorgung um 1,0 
 +Prozent (2006: 1,6 Prozent), die Abwasserentsorgung 
 +um 1,4 Prozent 
 +(2006: 1,0 Prozent) und die festen 
 +Brennstoffe um 1,8 Prozent (2006: 
 +2,1 Prozent) verteuert. 
 +Einen deutlichen Preisschub habe es 
 +dagegen beim Strom mit einem Anstieg 
 +um 6,8 Prozent (2006: 4,0 Prozent) 
 +gegeben. Auch bei den sonstigen 
 +Nebenkosten,​ also insbesondere 
 +Gebühren für Schornsteinfeger 
 +und Straßenreinigung,​ sei mit einem 
 +Anstieg um 3,3 Prozent (2006: 0,8 
 +Prozent) eine merkliche Preisbeschleunigung 
 +eingetreten. 
 +Im Fünfjahresvergleich,​ also gegenüber 
 +2002, seien die Wohnnebenkosten 
 +um 25,3 Prozent und damit fast 
 +drei Mal so stark wie die Lebenshaltungskosten 
 +mit 8,6 Prozent gestiegen. 
 +Am Ende dieser „Preisskala“ 
 +lägen die Mieten mit einem Anstieg 
 +um lediglich 4,9 Prozent.inhalt
jahrgang_2008_ausgabe_01_artikel_01.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)