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jahrgang_2008_ausgabe_02_artikel_06

Unterschiede

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jahrgang_2008_ausgabe_02_artikel_06 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Energiemanagements === 
 +====Kosten des Energiemanagements sollten ansetzbar sein==== 
 +Der energiepreisbedingte Anstieg 
 +der Heizkosten stellt Mieter und 
 +Vermieter zunehmend vor Probleme. 
 +Neben den mit erheblichem 
 +Finanzierungsaufwand verbundenen 
 +Investitionen in Wärmedämmung 
 +und Heizungstechnik gibt es auch 
 +viele niedrigschwellige Maßnahmen 
 +des Energiemanagements,​ mit 
 +denen Heizungsanlagen optimiert 
 +und ihr wirtschaftlicher Betrieb sichergestellt 
 +werden können. Vielfach 
 +ist dafür der Einkauf externen 
 +Know-hows von Fachberatern oder 
 +Ingenieurbüros notwendig. Zur Zeit 
 +ist jedoch nicht klar, ob diese zum 
 +Nutzen der Mieter aufgewendeten 
 +Kosten betriebskostenrelevant sind 
 +bzw. sein dürfen. Bei den Kosten 
 +des „Abfall- bzw. Müllmanagements“ 
 +wurde diese Frage jedenfalls positiv 
 +beantwortet. Um das Investor- 
 +Nutzer-Dilemma bei dieser Frage 
 +zu lösen und so mit wenig Aufwand 
 +große Effekte sowohl für den Geldbeutel 
 +der Mieter als auch für die 
 +Umwelt zu erzielen, sollten die Kosten 
 +des Energiemanagements deshalb 
 +im Rahmen der Heizkostenabrechnung 
 +angesetzt werden können. 
 +Die wortgleichen Formulierungen in 
 +§ 2 Nr. 4 a BetrKV und § 7 Abs. 2 
 +HeizkostenV böten hierfür schon 
 +jetzt die rechtliche Grundlage: „Zu 
 +den Kosten des Betriebs der zentralen 
 +Heizungsanlage (…) gehören die 
 +Kosten (…) der Bedienung, Überwachung 
 +und Pflege der Anlage, der regelmäßigen 
 +Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft 
 +und Betriebssicherheit 
 +einschließlich der Einstellung durch 
 +eine Fachkraft.“inhalt
jahrgang_2008_ausgabe_02_artikel_06.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)