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jahrgang_2008_ausgabe_03_artikel_01

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2008_ausgabe_03_artikel_01 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Außenanlagen=== 
 +====Premiere in der Wohnungs- und Versicherungswirtschaft:​ Berechenbare und sichere Außenanlagen – Eine „Aufführung in drei Akten“==== 
 +tung 
 +wissen die Entscheider der 
 +Wohnungswirtschaft über ihre Außenanlagen 
 +meist wenig. Bei der 
 +Frage nach der Liegenschaftsfläche 
 +würden viele gerne die Dienste einer 
 +Souffleuse in Anspruch nehmen. 
 +Dabei sagen 98 Prozent der Bevölkerung,​ 
 +dass Grün- und Parkflächen 
 +„sehr wichtig“ für sie sind. Gepflegtes 
 +Grün hebt den Wohnwert und die 
 +langfristige Solidarität der Mieter. Eine 
 +durchdachte Außenanlage stärkt 
 +das Sicherheitsempfinden der Bewohner. 
 +Eine nachvollziehbare Betriebskostenabrechnung 
 +fördert das 
 +Vertrauen in den Vermieter. (Erster 
 +Akt der Artikelserie:​ Berechenbarkeit). 
 +Die Außenanlagen sind quasi das 
 +Bühnenbild des gesamten Stückes. 
 +Und diese „Bühne“ darf für die Akteure 
 +nicht gefährlich sein. Regelmäßig 
 +auf die Verkehrssicherheit kontrollierte 
 +Bäume, Spielanlagen,​ Wege, 
 +usw. beugen vorhersehbaren Schäden 
 +und starkem Imageverlust nach 
 +Unfällen vor. Gerade Versicherungen 
 +sind daran interessiert und bereit, 
 +durch Anschubfinanzierungen oder 
 +günstigere Prämiengestaltungen die 
 +Erfassung und verlässliche Überwachung 
 +zu honorieren (Zweiter Akt 
 +der Artikelserie:​ Sicherheit). 
 +Ein weiterer Aspekt ist der Grünpflegeaufwand. 
 +Große Bäume und kleinteilige 
 +Pflegeflächen verteuern die 
 +Pflege erheblich. Es macht deshalb 
 +Sinn, sich nach der Flächen- und Zustandserfassung 
 +über die Umgestaltung 
 +der Außenanlagen Gedanken 
 +zu machen, die neben ästhetischen 
 +Aspekten die Senkung der Betriebskosten 
 +im Blick hat (Dritter Akt der 
 +Artikelserie:​ effiziente Umgestaltung). 
 +Diese Aspekte sind alle bei einer 
 +neuen, zeitgemäßen Umsetzung 
 +zu berücksichtigen. Mit „sicher (t) 
 +wohnen“ steht diese Inszenierung! 
 +Erster Akt: Berechenbarkeit 
 +Bestandsaufnahme als Grundlage 
 +für Betriebskostenabrechnung,​ 
 +Kontrolle und Planung 
 +Aufmaß und Pflegedurchführung 
 +vieler Außenanlagen stammen oft vom selben Unternehmen. Einer exakten 
 +Flächenberechnung stehen 
 +somit mögliche Interessenkonflikte 
 +gegenüber. 
 +Für eine unabhängige Bestandsaufnahme 
 +gibt es zurzeit vier verschiedene 
 +Methoden: 
 +a) terrestrisch,​ 
 +b) aus Satellitendaten,​ 
 +c) durch historische Luftfotos oder 
 +d) durch Katasterunterlagen. 
 +Allerdings ist nur mit Auswertung 
 +aktueller, entzerrter Senkrechtluftbilder 
 +mit rund zehn cm Bodenauflösung 
 +ein nachvollziehbares und genaues 
 +Aufmaß der Pflegeflächen mit 
 +angemessenem Aufwand möglich. 
 +Ergänzt wird die luftbildgestützte 
 +Inventarisierung von Außenanlagen 
 +(LINA®) zusätzlich immer durch das 
 +aktuelle Kataster sowie Kontrollen 
 +und Ergänzungskartierungen in den 
 +Liegenschaften. 
 +Die so erzielten digitalen Daten werden 
 +mit Luftbildern und Kataster 
 +in einem Geo-Informationssystem 
 +(GIS) gespeichert und Flurstücken 
 +und Wirtschaftseinheiten zugeordnet. 
 +Danach ist für jedes Einzelelement 
 +die Größen- und Nutzungsinformation 
 +abfragbar. Ein softwarebasiertes 
 +GIS-Ausschreibungsmodul 
 +verknüpft diese wohnungswirtschaftlichen 
 +Legenden mit der Leistungsbeschreibung 
 +der Außenflächen 
 +und generiert so unabhängige 
 +Angebotsunterlagen. Diese Angebotsunterlagen 
 +werden mit Katasterkarte 
 +und Luftbild direkt aus dem 
 +Ausschreibungsmodul an die Garten- 
 +und Landschaftsbauunternehmen 
 +weitergeleitet. Die ausgefüllten 
 +Unterlagen werden automatisch in 
 +das Ausschreibungsmodul eingelesen 
 +und hinsichtlich des günstigsten 
 +Anbieters ausgewertet. 
 +Für die technischen Auswertungen 
 +sind sowohl tabellarische Darstellungen 
 +als auch Kartendarstellungen 
 +möglich. Auch können die Daten 
 +z. B. nach Excel und in CAD-Programme 
 +exportiert bzw. als pdf-Dateien 
 +gespeichert werden. Da bei 
 +der „Rollenbesetzung“ in kleineren 
 +Wohnungsunternehmen oft kein 
 +ausgebildetes Personal für den grünen 
 +Bereich zur Verfügung steht, 
 +bietet es sich an, Fachunternehmen 
 +mit dem Leistungsverzeichnis,​ 
 +der Ausschreibung,​ Vergabe und 
 +Abrechnung ganz oder teilweise zu 
 +beauftragen. Die eigentliche Pflege 
 +sollte von Fachfirmen durchgeführt 
 +werden. 
 +Resümee 
 +Angenommen Sie hätten die Möglichkeit,​ 
 +durch einen überschaubaren 
 +Aufwand Rechts- und Planungssicherheit,​ 
 +korrekte Betriebskostenabrechnungen,​ 
 +schnelle Auskunftsfähigkeit,​ 
 +Kontrolle der Abwassergebührenbescheide 
 +sowie Vertrauenszuwachs 
 +bei den Mietern zu erreichen und 
 +gleichzeitig auch die Betriebskosten 
 +zu senken: Wäre das interessant für 
 +Sie? Für die Hamburger Wohnungsgenossenschaft 
 +von 1904 eG war es 
 +dies definitiv. Sie hat den beschriebenen 
 +Weg eingeschlagen und geht 
 +ihn mit sicher (t) wohnen c./o. Hansa 
 +Luftbild. Lesen Sie in den weiteren 
 +Ausgaben wie sich hierauf die Überwachung 
 +der Verkehrssicherheit 
 +von Bäumen und Spielplätzen und 
 +Überlegungen zur Umgestaltung der 
 +Grünflächen nach unterschiedlichen 
 +Gesichtspunkten aufbaut.inhalt
jahrgang_2008_ausgabe_03_artikel_01.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)