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jahrgang_2008_ausgabe_04_artikel_01

====== Unterschiede ====== Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

jahrgang_2008_ausgabe_04_artikel_01 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===Berechenbare und sichere Außenanlagen === 
 +====Berechenbare und sichere Außenanlagen – Eine „Aufführung in drei Akten“==== 
 +Im ersten Akt unserer „Aufführung“ 
 +sind wir ausführlich auf die 
 +Bestandsaufnahme als Grundlage 
 +für Betriebskostenabrechnung,​ 
 +Kontrolle und Planung eingegangen 
 +(Betriebskosten aktuell 3/2008). Da 
 +die Außenanlagen quasi das Bühnenbild 
 +des gesamten Stückes darstellen,​ 
 +darf die Bühne für die Akteure 
 +nicht gefährlich sein. Die Sicherheit 
 +Ihrer Außenanlagen,​ zu denen 
 +auch Wege, Bäume, Spielplätze und 
 +-geräte gehören, sollte Ihnen deshalb 
 +besonders am Herzen liegen. Nicht 
 +zuletzt auch deswegen, um unangenehme,​ 
 +öffentlichkeitswirksame 
 +und kostspielige Prozesse wie zum 
 +Beispiel diesen zu vermeiden (siehe 
 +Kasten „Kölner Stadtanzeiger“). 
 +Zweiter Akt: 
 +Sicherheit der Außenanlagen 
 +Wenn Sie die Möglichkeit hätten, 
 +Ihre Aufwendungen für Schäden 
 +aus der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten 
 +und zugleich auch 
 +die Kosten der Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung 
 +deutlich zu senken, 
 +würden Sie diese Chance beim 
 +Schopfe packen? Einem rheinischen 
 +Wohnungsunternehmen ist das 
 +gelungen (s. Grafik nächste Seite). 
 +Die Kulissen Ihrer Wohnanlagen sollten 
 +sicher sein: Nicht nur aus Verantwortung 
 +Ihren Mietern gegenüber,​ 
 +sondern auch zur effizienten Gestaltung 
 +der Versicherungsprämien. Die 
 +Notwendigkeit der Beachtung von 
 +Verkehrssicherungspflichten ergibt 
 +sich aus den bestehenden Gesetzen. 
 +In der Regel versichern sich 
 +Wohnungsunternehmen gegen die 
 +aus einer Verletzung der Verkehrssicherungspflichten 
 +resultierenden 
 +Folgen über eine Haus- und Grundbesitzer- 
 +Haftpflichtversicherung. 
 +Doch Vorsicht vor der Annahme, 
 +dass mit dem Abschluss der Versicherung 
 +alle Haftungsrisiken abgedeckt 
 +sind. Eine in der Praxis oft zu 
 +prüfende Frage ist die des Auswahlbeziehungsweise 
 +Organisationsverschuldens. 
 +Hier geht es direkt an die Verantwortung der Unternehmensführung. 
 +Pauschale Anweisungen 
 +an Mitarbeiter,​ sich zum Beispiel 
 +um die Kontrolle der Standfestigkeit 
 +von Bäumen zu kümmern, sind 
 +kein Freibrief. Der Gesetzgeber verlangt, 
 +dass die Unternehmensleitung 
 +geeignete Mitarbeiter auswählt und 
 +deren Arbeit auch kontrolliert. Darüber 
 +hinaus müssen die Prüftätigkeiten 
 +der Mitarbeiter und auch die 
 +der Unternehmensleitung dokumentiert 
 +werden. 
 +Der Teufel steckt also wie so häufig 
 +im Detail und im Einzelfall kann es 
 +dazu kommen, dass der Versicherungsschutz 
 +durch den jeweiligen 
 +Versicherer eingeschränkt oder 
 +komplett versagt wird. Die professionelle 
 +und im Einklang mit den bestehenden 
 +Gesetzen ordnungsgemäße 
 +Bearbeitung dieses Themas ist also 
 +eine unerlässliche Grundvoraussetzung,​ 
 +um als Unternehmensleitung 
 +auf der sicheren Seite zu sein. 
 +Die Problematik einer umfassenden 
 +Bearbeitung dieses Themas haben 
 +auch einige Versicherer erkannt. 
 +Diese sind bereit, sich zum Beispiel 
 +in Form einer Anschubfinanzierung 
 +an den zusätzlichen Kosten einer 
 +Software zur Risikoerfassung und 
 +-verwaltung zu beteiligen, wenn 
 +sich Unternehmen diesem Thema 
 +verstärkt widmen. Schäden, für die 
 +ein Wohnungsunternehmen wegen 
 +beweisbarem Unverschulden durch 
 +das funktionierende Risiko-Managementsystem 
 +nicht aufkommen muss, 
 +wirken sich auch direkt erfolgswirksam 
 +beim Versicherer aus – und 
 +somit auch auf seine Prämiengestaltung. 
 +„sicher(t)wohnen“ hilft Ihnen dabei, 
 +ein individuelles Drehbuch zu erstellen 
 +und führt Regie durch alle Akte mit 
 +dem Ziel, Außenanlagen zu inventarisieren,​ 
 +Verkehrssicherheit zu überwachen,​ 
 +notwendige Maßnahmen unverzüglich 
 +einzuleiten,​ Betriebskosten zu 
 +stabilisieren und Außenanlagen für 
 +ein sicheres und schöneres Wohnumfeld 
 +zu optimieren. 
 +Der Wechsel eines Bühnenbildes während 
 +eines Stückes wird in der Theatersprache 
 +„Verwandlung“ genannt. 
 +Lesen Sie im dritten und letzten Akt, 
 +wie eine solche Verwandlung Ihrer 
 +Außenanlagen dazu führen kann, 
 +dass nicht nur die Ästhetik sowie 
 +das subjektive Sicherheitsempfinden 
 +profitieren,​ sondern auch Betriebskosten 
 +stabilisiert beziehungsweise 
 +gesenkt werden können. 
 +www.sichertwohnen.deinhalt
jahrgang_2008_ausgabe_04_artikel_01.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:08 (Externe Bearbeitung)