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jahrgang_2009_ausgabe_01_artikel_06

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2009_ausgabe_01_artikel_06 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Starker Anstieg der Wohnnebenkosten=== 
 +====Starker Anstieg der Wohnnebenkosten==== 
 +Die Wohnnebenkosten sind nach 
 +Berechnungen des ifs Städtebauinstituts 
 +in Berlin 2008 deutlich stärker 
 +gestiegen als die allgemeinen 
 +Lebenshaltungskosten. Mit 7,6 Prozent 
 +lag der Anstieg deutlich höher 
 +als im Vorjahr mit 2,7 Prozent und 
 +auch weit über der Inflationsrate,​ 
 +die ebenfalls bei 2,7 Prozent lag. Die 
 +reinen Mieten ohne Nebenkosten 
 +sind dagegen nur wenig gestiegen. 
 +Mit 1,3 Prozent lagen sie nur geringfügig 
 +höher als 2007 und 2006 mit 
 +1,1 und 1,0 Prozent. Stefan Jokl, 
 +Leiter des Instituts: „Die Preistreiber 
 +bei der sogenannten zweiten Miete 
 +bleiben mit deutlichem Abstand 
 +flüssige Brennstoffe,​ also insbesondere 
 +Heizöl, und das Gas. Heizöl hat 
 +sich – trotz des starken Rückgangs 
 +im letzten Quartal – im Jahresdurchschnitt 
 +um 32,4 Prozent verteuert,​ 
 +und die Preise für 
 +Gas sind um 9,0 Prozent 
 +gestiegen. Bei 
 +der Verteuerung ist 
 +zu berücksichtigen,​ 
 +dass sich die Preise 
 +in beiden Bereichen 
 +auf sehr hohem 
 +Niveau befinden. Sie 
 +waren insbesondere 
 +2005 und 2006 mit 
 +jeweils zweistelligen 
 +Raten gestiegen.“ 
 +Einen abermaligen 
 +Preisschub habe es 
 +auch beim Strom 
 +mit einem Anstieg 
 +von 6,9 Prozent 
 +gegeben. Bei den 
 +anderen Nebenkosten 
 +seien die Preissteigerungsraten 
 +2008 durchweg 
 +moderat und meist niedriger als die 
 +Lebenshaltungskosten ausgefallen:​ 
 +So hätten sich die Kosten der Wasserversorgung 
 +um 0,9 Prozent, der 
 +Abwasserentsorgung um 1,5 Prozent 
 +und für feste Brennstoffe um 
 +2,9 Prozent verteuert. Die Gebühren 
 +für die Müllabfuhr sind sogar 
 +erstmals gesunken, und zwar um 
 +0,5 Prozent.inhalt
jahrgang_2009_ausgabe_01_artikel_06.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)