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jahrgang_2010_ausgabe_01_artikel_05

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2010_ausgabe_01_artikel_05 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===ALFA zeigt Optimierungspotenziale bei Heizungsanlagen auf=== 
 +====ALFA zeigt Optimierungspotenziale bei Heizungsanlagen auf==== 
 +Das vom Verband Berlin-Brandenburgischer 
 +Wohnungsunternehmen 
 +e. V. (BBU) und namhaften Herstellern 
 +und Dienstleistern der Wohnungswirtschaft 
 +gestartete Projekt 
 +Allianz für Anlageneffizienz (ALFA) 
 +hat sich als wichtiger Meilenstein 
 +der Vorbereitung und Umsetzung 
 +gering investiver Maßnahmen zur 
 +Steigerung der Energieeffizienz in 
 +den Wohnungsbeständen erwiesen. 
 +Durch das Zusammenwirken von Planern 
 +und umsetzenden Handwerksunternehmen 
 +sowie den Einsatz 
 +geeigneter Komponenten kann ein 
 +maßgeblicher Beitrag zur Senkung 
 +der Betriebskosten und zur Steigerung 
 +der Energieeffizienz geleistet 
 +werden, unabhängig davon, ob Fernwärme,​ 
 +Gas oder Öl als Energieträger 
 +zum Einsatz kommen. 
 +Ein zentraler Punkt für die Optimierung 
 +der Heizungsanlagen ist der 
 +hydraulische Abgleich von Heizungsund 
 +Warmwasserbereitungsanlagen. 
 +Heizungsanlagen wurden in der 
 +Vergangenheit häufig nicht richtig 
 +berechnet und ausgestattet. Aber 
 +auch eingebaute voreinstellbare 
 +Thermostatventile sind in der Regel 
 +nicht voreingestellt und der hydraulische 
 +Abgleich ist nicht durchgeführt. 
 +Dabei ist die Höhe möglicher Einsparungen 
 +von der vorgefundenen 
 +Anlage und nach der Optimierung 
 +von der Unterstützung im Betrieb 
 +durch die Mitarbeiter des Wohnungsunternehmens 
 +insbesondere der 
 +Hauswarte vor Ort abhängig. Siegfried 
 +Rehberg, Technischer Referent 
 +im BBU: „Bei solchen Optimierungsmaßnahmen 
 +zeigt sich, dass es 
 +unbedingt erforderlich ist, die Mieter 
 +vorab und während des anlaufenden 
 +‚neuen‘ Betriebs der Heizungsanlagen 
 +über die Auswirkungen zu informieren. 
 +Denn die Mieter müssen ihr 
 +Heizverhalten teilweise ändern.“ Das 
 +ALFA-Projekt machte auch deutlich, 
 +dass die alleinige Fokussierung nur 
 +auf die maximale Senkung des Energieverbrauchs 
 +und der Anschlusswerte 
 +zu Problemen führen könnte. 
 +Zur komplexen Beurteilung der 
 +Energieeffizienzsteigerung ist es 
 +unerlässlich,​ die vorhandenen bauphysikalischen 
 +Gegebenheiten der 
 +Gebäudehülle,​ der Lüftung und des 
 +Nutzerverhaltens einzubeziehen. So 
 +können bei Absenkungen der Heizungsfahrkurve 
 +durch Optimierung 
 +insbesondere „Problemzonen“ der 
 +Gebäudehülle an Anschlüssen,​ z. B. 
 +an Fenstern und Balkonen, entstehen. 
 +Das gilt insbesondere dann, 
 +wenn Nutzer mit falsch verstandenem 
 +Sparen Räume gar nicht mehr 
 +oder mit zu niedrigen Temperaturen 
 +beheizen und ihr Lüften reduzieren. 
 +Zukünftig sollte deshalb die 
 +Frage einer „optimalen Fahrkurve in 
 +Abhängigkeit der Gebäude-Rahmenbedingungen“ 
 +diskutiert werden.inhalt
jahrgang_2010_ausgabe_01_artikel_05.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)