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jahrgang_2010_ausgabe_02_artikel_05

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2010_ausgabe_02_artikel_05 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Mess- und Ablesedienste === 
 +====Mess- und Ablesedienste – Angebotseinholungsverfahren des VNW schafft Transparenz==== 
 +Seit langem sind die Wohnzusatzkosten 
 +in der unternehmerischen 
 +Wohnungswirtschaft Gegenstand 
 +aktivier Kostensenkungsbemühungen. 
 +Unterstützt durch EDV-basierte 
 +Betriebskosten-Benchmarking- 
 +Systeme wird gezielt nach Einsparpotenzialen 
 +gesucht. So sollen die 
 +Mieten langfristig bezahlbar bleiben 
 +und u.a. dringend benötigte Mietanpassungsspielräume 
 +etwa zur Refinanzierung 
 +von Klimaschutzinvestitionen 
 +gewonnen werden. 
 +Zwischen 30 bis 35 Prozent der 
 +Gesamtmiete entfallen gegenwärtig 
 +auf die Betriebs- und Heizkosten. 
 +Knapp die Hälfte der sogenannten 
 +zweiten Miete sind Heizkosten. Um 
 +dem starken Anstieg gerade der 
 +Heizkosten etwas entgegenzusetzen,​ 
 +verhandelt der VNW im Auftrag 
 +seiner Mitglieder seit Jahren kostengünstige 
 +Rahmenverträge – z. B. 
 +für die Lieferung von Gas. Mit einem 
 +Angebotseinholungsverfahren zu 
 +den Mess- und Ablesediensten hat 
 +der VNW jetzt einen weiteren Schritt 
 +gemacht. 
 +VNW-Verbandsdirektor Dr. Joachim 
 +Wege: „Messkosten fallen verbrauchsunabhängig 
 +an. Bei zunehmend 
 +energieeffizienteren Gebäuden 
 +steigt deshalb ihr Anteil an 
 +den Heizkosten. Zudem haben wir 
 +festgestellt,​ dass eine Vergleichbarkeit 
 +der Preise und Leistungen der 
 +einzelnen Messdienstleister wegen 
 +sehr feingliedriger Preislisten kaum 
 +möglich ist. Das behindert jedoch 
 +den Wettbewerb auf einem Markt, 
 +der tendenziell durch Verdrängung 
 +gekennzeichnet ist. Da kaum neu 
 +gebaut wird, geht es vorrangig um 
 +die Neuausstattung bereits vorhandener 
 +Wohnungsbestände.“ 
 +Grundlage des Angebotseinholungsverfahrens 
 +war ein standardisiertes 
 +Leistungsverzeichnis,​ über das die 
 +Vergleichbarkeit der einzelnen Angebote 
 +gewährleistet war. So konnte 
 +Transparenz zu Leistungen und Preisen 
 +geschaffen werden. 
 +Insgesamt neun Dienstleistungsunternehmen 
 +haben sich hieran beteiligt. 
 +Der Verband hat die Angebote 
 +gegenübergestellt und nachverhandelt. 
 +Zusätzlich hat er auf Grundlage 
 +des Leistungsverzeichnisses für 
 +seine Mitgliedsunternehmen Dienstleistungsvertragsmuster 
 +erstellt. 
 +Fazit Dr. Joachim Wege: „Der Vergleich 
 +der Ergebnisse mit jüngst 
 +abgeschlossenen Verträgen zu sehr 
 +großen Einzelportfolios gibt der hinter 
 +der Aktion stehenden Idee der 
 +Nachfragebündelung Recht. Unsere 
 +Mitgliedsunternehmen haben damit 
 +eine gute Grundlage für direkte Verhandlungen 
 +mit den Dienstleistern 
 +erhalten.“inhalt
jahrgang_2010_ausgabe_02_artikel_05.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)