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jahrgang_2010_ausgabe_04_artikel_06

====== Unterschiede ====== Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

jahrgang_2010_ausgabe_04_artikel_06 [2017/02/27 22:08]
jahrgang_2010_ausgabe_04_artikel_06 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===Heizkostenersparnis=== 
 +====1° C weniger = 6 % Heizkostenersparnis?​==== 
 +Jedermann glaubt der Verheißung 
 +„Die Durchschnittstemperatur um 
 +jeweils ein Grad zu senken, bedeutet 
 +eine Energieeinsparung von 6 %!“ 
 +Woher kommt diese „Gewissheit“?​ 
 +Hat das jemand mal nachgeprüft?​ 
 +Die „Gewissheit“ kommt daher, dass 
 +es zunächst einmal logisch ist, dass 
 +man für niedrige Temperaturen 
 +weniger Energieaufwand braucht. 
 +So weit, so richtig. Dass es allerdings 
 +6 % je Grad Celcius weniger 
 +sind, diese Gewissheit kommt von 
 +der ständigen Wiederholung dieses 
 +Glaubenssatzes. Entstanden ist 
 +er wie folgt: Man hat festgestellt,​ 
 +dass nichtbeheizte Gebäude i. d. R. 
 +nur bis zu einem Temperaturniveau 
 +von 4° C auskühlen. Um ein gekühltes 
 +Gebäude auf 20° hochzuheizen,​ 
 +muss man also 16° C überbrücken,​ 
 +das macht also pro Grad 1/16el von 
 +100 % Energieeinsatz. 100 % geteilt 
 +durch 16 = 6,25 %. Ob sich die Wirklichkeit 
 +so verhält wie diese schlichte 
 +Theorie, hat meines Wissens bislang 
 +niemand experimentell nachgeprüft. 
 +Wäre vielleicht mal was für eine 
 +Diplomarbeit. 
 +Herausgeber Dieter Bümmel in DAS 
 +GRUNDEIGENTUM 2010, S. 1376inhalt
jahrgang_2010_ausgabe_04_artikel_06.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:08 (Externe Bearbeitung)