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jahrgang_2011_ausgabe_03_artikel_06

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2011_ausgabe_03_artikel_06 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===Smart Metern=== 
 +====Erfolg von Smart Metern belegt?​==== 
 +Einer Presseveröffentlichung 
 +zufolge belegt ein vom Bundesministerium 
 +für Forschung und Bildung 
 +gefördertes Projekt „Intelliekon 
 +– Nachhaltiger Energiekonsum 
 +von Haushalten durch intelligente 
 +Zähler-, Kommunikations- und Tarifsysteme“ 
 +den Erfolg von Smart 
 +Metern. Danach haben in einer 
 +achtzehnmonatigen Feldphase 
 +2.000 Haushalte in Deutschland und 
 +Österreich mit Hilfe von intelligenten 
 +Zählern durchschnittlich 3,7 Prozent 
 +Strom eingespart, bei zeitvariablen 
 +Tarifen sogar 9,5 Prozent. Für 
 +einen Zwei-Personen-Haushalt mit 
 +einem durchschnittlichen Jahresverbrauch 
 +von 2.800 kWh bedeuten 
 +das rund 104 kWh bzw. 272 kWh. In 
 +Euro sind das rund 30 bzw. 80 Euro 
 +jährlich. Rechnet man allerdings 
 +die Kosten für Einbau und erhöhte 
 +monatliche Grundgebühr dagegen, 
 +kommt monetär keine oder nur eine 
 +sehr geringe Entlastung bei den 
 +Haushalten an. Aus der in diesem 
 +Zusammenhang vom Frankfurter 
 +Institut für sozial-ökologische Forschung 
 +(ISOE) bei den Teilnehmern 
 +des Pilotprojektes durchgeführten 
 +Befragung zur Akzeptanz und 
 +Attraktivität der Feedbackinformationen 
 +ergibt sich auch, dass für die 
 +Nutzer Handlungsvorschläge und 
 +konkrete Energieeinspartipps wichtiger 
 +sind als die dauerhafte Nutzung 
 +der Webportal-basierten Smart 
 +Meter-Informationen. Vielleicht hilft 
 +eine flächendeckende Einführung 
 +last- bzw. zeitvariabler Tarife die 
 +vorhandene Skepsis der meisten 
 +Stromkunden zu überwinden. Parallel 
 +dazu müsste eine Kommunikationsstrategie 
 +darauf ausgerichtet 
 +werden, dass Smart Meter wichtig 
 +für intelligente Stromnetze (Smart 
 +Grids) sind, die die künftig noch 
 +stärker wachsende Strommenge 
 +u. a. aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen 
 +besser einbinden sowie 
 +die Netze stabiler und gleichmäßiger 
 +auslasten können. Wenn dann noch 
 +deutlich gemacht wird, dass dieses 
 +sich positiv auf die persönliche CO2- 
 +Bilanz und den Geldbeutel auswirkt, 
 +stünde einer Akzeptanz der Smart 
 +Meter nichts mehr im Wege.inhalt
jahrgang_2011_ausgabe_03_artikel_06.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:08 (Externe Bearbeitung)