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jahrgang_2011_ausgabe_04_artikel_03

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2011_ausgabe_04_artikel_03 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===Betriebskosten als Kommunikationsaufgabe=== 
 +====Betriebskosten als Kommunikationsaufgabe==== 
 +Während BILD, FOCUS und diverse 
 +Fernsehsender regelmäßig mit der 
 +Schlagzeile „Betriebskosten explodieren!“ 
 +die Stimmung anheizen und 
 +der Mieterbund einmal im Jahr mit 
 +seinem Betriebskostenspiegel auf 
 +Mitgliederfang geht, gab es bislang 
 +für die Wohnungsunternehmen 
 +scheinbar kein vernünftiges Medium 
 +zur seriösen Berichterstattung. 
 +Reinhard Zehl, Geschäftsführer der 
 +WohnCom GmbH Berlin, schaut dennoch 
 +positiv nach vorn: 
 +„In den letzten Jahren stellen wir 
 +zunehmend fest, dass Wohnungsunternehmen 
 +mit qualifizierten Daten 
 +an die Öffentlichkeit gehen, um das 
 +Thema Betriebskosten zu versachlichen. 
 +Das Betriebskosten-Benchmarking 
 +auf Basis der Geislinger 
 +Konvention hat sich dabei als hilfreich 
 +erwiesen.“ 
 +Mit den Auswertungsergebnissen 
 +des Betriebskostenvergleiches verschiedener 
 +Wohnungsunternehmen 
 +eines lokalen Marktes auf Basis 
 +der Geislinger Konvention können 
 +Wohnungsunternehmen qualifiziert 
 +zur Entwicklung der Betriebskosten 
 +Stellung nehmen. 
 +Wissenschaftlich fundiert können 
 +die Teilnehmer mit Daten und Statistiken 
 +aus diesem Pool jederzeit 
 +sowohl über die allgemeine Marktentwicklung 
 +als auch über ihre eigene 
 +Positionierung bei den Betriebskosten 
 +informieren und die Veröffentlichung 
 +aktiv unterstützen. Neu bei 
 +diesem Benchmarking-Verfahren 
 +ist die Anzeige von Kostenentwicklungen 
 +unter Berücksichtigung der 
 +Preis- und Tarifsteigerungen und 
 +auch der Ausweis der gesamten 
 +Bandbreite der Kosten. Damit ist es 
 +möglich, einerseits Seriösität in die 
 +Diskussion hineinzutragen,​ andererseits 
 +aber auch Aufklärungsarbeit zu 
 +betreiben. 
 +Zehl: „Durch die Bandbreitendarstellung 
 +kann der undifferenzierten 
 +Veröffentlichung eines einzelnen 
 +Wertes für eine Kostenart oder gar 
 +eines einzigen Steigerungswertes 
 +(z. B. „Heizkosten um 7 % gestiegen!!“) 
 +entgegengewirkt werden. 
 +Denn sowohl die Kostenhöhe als auch 
 +Steigerungen einzelner Betriebskosten 
 +sind neben den Preisen auch von 
 +den Beschaffenheiten/​Eigenschaften 
 +der Objekte, ihren Nutzern und 
 +deren Verbraucherverhalten abhängig. 
 +Als Betreiber der größten Plattform 
 +für das Betriebskosten-Benchmarking 
 +in Deutschland freue ich mich 
 +in diesem Zusammenhang ganz 
 +besonders, dass immer mehr Unternehmen 
 +das Gütesiegel der Geislinger 
 +Konvention auf ihren Betriebskostenabrechnungen 
 +verwenden. Es 
 +bestätigt die korrekte Anwendung 
 +des Betriebskosten-Benchmarking,​ 
 +hohe Transparenz der Abrechnungen 
 +und schafft Vertrauen bei den 
 +Mietern. 
 +Es lohnt sich für die Wohnungsunternehmen,​ 
 +diese einfachen Instrumente 
 +für die Kommunikation eines 
 +schwierigen Themas zu nutzen und 
 +das Feld nicht den „Fakten-Springern“* 
 +zu überlassen.“ 
 +Dazu Robert Hartmann, Spezialist 
 +für Vertragsmanagement der GSW 
 +Immobilien AG, Berlin: 
 +„Die GSW Immobilien AG wirkt seit 
 +dem Jahr 2000 im Arbeitskreis ‚Geislinger 
 +Konvention‘ mit. Mit dem Siegel 
 +belegen wir seit April 2011 als eines 
 +der ersten Berliner Wohnungsunternehmen 
 +die Qualität bei der Erfassung 
 +und Buchung der Betriebskosten 
 +für unsere Mieter. Die Geislinger 
 +Konvention ist für uns ein wichtiges 
 +Instrument, um eine Vergleichbarkeit 
 +der Betriebskostenpositionen 
 +und ihrer Kosten beeinflussenden 
 +Gebäudemerkmale sicherzustellen. 
 +Mit ihrer Hilfe können Einsparpotentiale 
 +ausfindig gemacht werden, 
 +was uns auch einen aktiven Einsatz 
 +für möglichst geringe Nebenkosten 
 +bescheinigt. Bei unseren Mietern 
 +schafft das Qualitätssiegel zudem 
 +Vertrauen, denn die damit ausgezeichneten 
 +Unternehmen untergliedern 
 +die Betriebskostenabrechnung 
 +feiner als es die Betriebskostenverordnung 
 +vorschreibt,​ das ist ein Plus 
 +an Transparenz.“ Prof. Dr. Hansjörg 
 +Bach, Initiator und Vorsitzender des 
 +Arbeitskreises „Geislinger Konvention“,​ 
 +sieht darin eine Bestätigung 
 +seiner Arbeit: 
 +„Als wir vor 11 Jahren die ‚Geislinger 
 +Konvention‘ aus der Taufe hoben, 
 +steckten Themen wie Betriebskostenmanagement 
 +oder Betriebskosten- 
 +Benchmarking in der Wohnungswirtschaft 
 +noch in den Kinderschuhen. 
 +Heute beteiligen sich auf den 
 +drei Plattformen über 300 Anwender 
 +mit Beständen von 200 bis 220.000 
 +Wohnungen am Betriebskosten- 
 +Benchmarking nach der von uns entwickelten 
 +Konvention. Die Tatsache, 
 +dass immer mehr von ihnen dieses 
 +mit unserem Gütesiegel auch nach 
 +außen dokumentieren zeigt, dass 
 +sich die ‚Geislinger Konvention‘ als 
 +Marke mit Qualitätsanspruch durchgesetzt 
 +hat!“inhalt
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