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jahrgang_2012_ausgabe_01_artikel_07

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2012_ausgabe_01_artikel_07 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Betriebskosten=== 
 +====Was ist denn hier so üblich ?==== 
 +In Betriebskosten aktuell 
 +4/2011 haben wir darüber 
 +gesprochen, dass Wohnungsunternehmen 
 +ihre Betriebskosten 
 +am lokalen Markt veröffentlichen 
 +sollten, um einerseits die 
 +Diskussion zu versachlichen 
 +und andererseits aktiv statt 
 +reaktiv zu kommunizieren. Vielfach 
 +wird jedoch befürchtet,​ 
 +dass mit der Veröffentlichung 
 +der Verteilung/​Bandbreite von 
 +Betriebskosten ungewollt Details 
 +offengelegt werden. Hierzu der Vorschlag 
 +einer interessanten Grafik. 
 +Sie sollte die „übliche“ Bandbreite 
 +der Kostenhöhe in einer bestimmten 
 +Kostenart abbilden, also den 
 +kleinsten und den größten Wert 
 +der empirisch festgestellten Kostenbelastung. 
 +Reichen z. B. die 
 +Müllentsorgungskosten in einer 
 +Stadt von 0,10 bis 0,60 € pro m2 
 +und Monat, so sollten diese beiden 
 +Werte als Min-Wert und Max-Wert 
 +abgebildet werden. Bis auf wenige 
 +Extrembeispiele liegen nämlich alle 
 +in der Stichprobe erfassten Wohnungen 
 +– also auch Ihre – in dieser 
 +Bandbreite. 
 +Eine weitere interessante Information 
 +ist die der Streuung. Streuung 
 +besagt, in welchem der zwischen 
 +0,10 und 0,60 liegenden 
 +Segmente wieviele Wohnungen 
 +aus der Gesamt-Stichprobe anzutreffen 
 +sind. Dazu werden in zehn 
 +oder zwanzig Einzelschritten die 
 +Stückzahlen der ermittelten Wohnungen 
 +auf der horizontalen (X-) 
 +Achse nacheinander abgetragen. 
 +Die Höhe eines Balkens entspricht 
 +der Anzahl Wohnungen im jeweiligen 
 +Segment. Dabei stellt sich heraus, 
 +dass die meisten – aber längst 
 +nicht alle – Wohnungen sich in etwa 
 +in der Mitte dieser Spannweite 
 +befinden. Man nennt diese Form 
 +der Grafik Histogramm (Häufigkeitsverteilung). 
 +Da es in jeder Kommune höchst 
 +unterschiedliche Gebäude hinsichtlich 
 +Größe, Ausstattung,​ Mieterstruktur,​ 
 +Service-Level etc. gibt, 
 +muss es auch unterschiedliche 
 +Kostenhöhen in ein und derselben 
 +Kostenart geben. Damit 
 +ist zunächst jede Kostenhöhe 
 +in dieser Spannweite „üblich“ 
 +und zeigt, warum ein einzelner 
 +veröffentlichter Wert an der 
 +Marktrealität vorbeiginge. 
 +Mit dieser kann Grafik die Vielfalt 
 +von Betriebskosten einfach und 
 +eindrucksvoll deutlich gemacht 
 +und in der öffentlichen Diskussion 
 +ein eigener Beitrag zur Transparenz 
 +geleistet werden. Jedes Wohnungsunternehmen 
 +kann sich daran durch 
 +Betriebskosten-Benchmarking nach 
 +der Geislinger Konvention beteiligen. 
 +Sie sind eingeladen!inhalt
jahrgang_2012_ausgabe_01_artikel_07.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)