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jahrgang_2012_ausgabe_02_artikel_05

===Schwerpunkt Energie=== ====Kosten der Energiewende==== Dass die Energiewende zum Null-Tarif zu haben sei, wird ernsthaft niemand erwartet haben. Dass sie vor allem die Privathaushalte teuer zu stehen kommen wird, ist zu befürchten. In einem Bericht für eine Sitzung ihres politischen Beirats am 19. März dieses Jahres bestätigt die Bundesnetzagentur diese Befürchtung. Danach wird die Energiewende zwangsläufig zu einer Erhöhung der Netzentgelte und damit des Strompreises führen. Für die kommenden Jahre erwartet die Bundesnetzagentur allein aus der Steigerung der Netzentgelte um 16 bis 24 % eine Verteuerung des Haushaltsstroms um 5 bis 7 %. Dabei hat sie noch nicht durch die Energiewende bedingte höhere Strombeschaffungspreise oder eine steigende Umlage für erneuerbare Energien berücksichtigt. Ihre Schätzung für die Entwicklung der Netzentgelte bezeichnet die Bundesnetzagentur als Untergrenze. Noch nicht enthalten seien z. B. Entschädigungen in Höhe von mittelfristig rund 270 Mio. € im Jahr für Unternehmen, die ihre Anlagen bei Stromengpässen vorsorglich abschalten. Die flächendeckende Einführung von intelligenten Stromzählern werde Netzkosten von bis zu 700 Mio. € jährlich verursachen. Damit dürfte klar sein, wohin die Richtung der Stromkosten in Zukunft zeigen wird.inhalt

jahrgang_2012_ausgabe_02_artikel_05.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)