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jahrgang_2013_ausgabe_02_artikel_05

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2013_ausgabe_02_artikel_05 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Betriebskostenbenchmarking weiterentwickelt=== 
 +====Arbeitskreis „Geislinger Konvention“ zu neuen Kostenarten==== 
 +Unter dem Vorsitz von Prof. 
 +Dr. Hansjörg Bach hat der 
 +Arbeitskreis „Geislinger Konvention“ 
 +bereits vor über 10 Jahren 
 +Grundsätze des Betriebskosten 
 +-Benchmarking auf Basis der 
 +Geislinger Konvention erarbeitet 
 +und entwickelt diese laufend 
 +weiter. Die dreigliedrige Geislinger 
 +Konvention besteht aus den Strukturdaten,​ 
 +den Betriebskostenarten 
 +sowie den Berechnungsmethoden 
 +und Auswertungsgrundsätzen. Sie 
 +gilt in der Wohnungswirtschaft als 
 +allgemein anerkannter Standard 
 +für den Vergleich von Betriebskosten in Wohngebäuden. „Herzstück“ 
 +der Geislinger Konvention ist die Gliederung der 17 Betriebskostenarten 
 +gemäß Betriebskostenverordnung (BetrKV), die für Auswertungszwecke 
 +mit bis zu je 15 Unterpositionen gestaffelt werden kann. Um zwei solcher 
 +Unterpositionen ging es u. a. in der letzten Sitzung des Arbeitskreises:​ Die 
 +Kosten der Legionellenprüfung und die Kosten des Niederschlagswassers 
 +(„Regensteuer“). Bei den Kosten der der nach Trinkwasserverordnung 
 +vorgeschriebenen Legionellenprüfung hat sich der Arbeitskreis darauf 
 +verständigt,​ diese den Kosten der zentralen Warmwasserversorgungsanlage 
 +bzw. der verbundenen Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen 
 +zuzuordnen. Als Unterposition wären sie unter der Position 5.02 
 +bzw. 6.02 der Betriebskostenarten nach Geislinger Konvention „Kosten 
 +der Überwachung“ zu erfassen. Der Arbeitskreis befindet sich damit im 
 +Einklang mit der herrschenden Rechtsauffassung. Die Kosten für das Niederschlagswasser 
 +– im Volksmund auch „Regensteuer“ genannt – sind den 
 +Kosten der Entwässerung zuzuordnen, für die die Geislinger Konvention 
 +unter Position 2.20.10 bzw. 3.10 eigene Unterpositionen „Oberflächen-/​ 
 +Regenwasser“ vorsieht. Da die Kosten für das Niederschlagswasser auf 
 +Basis der versiegelten Flächen – also nicht verbrauchsabhängig – berechnet 
 +werden, empfiehlt der Arbeitskreis,​ diese nach dem Wohnflächenmaßstab 
 +umzulegen, auch wenn die übrigen Wasser-/​Abwasserkosten nach 
 +dem erfassten Verbrauch umgelegt werden.inhalt
jahrgang_2013_ausgabe_02_artikel_05.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)