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jahrgang_2013_ausgabe_03_artikel_04

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2013_ausgabe_03_artikel_04 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===PETER KAY – AUFGESPIESST=== 
 +====Guter Hauswartservice hat seinen Preis==== 
 +Um wen handelt es sich? Er verfügt 
 +über ausgeprägte Kundenorientierung,​ 
 +Konfliktlösungskompetenz und soziale 
 +Verantwortung. Oftmals sind seine 
 +Fähigkeiten als Techniker, Kaufmann, 
 +Psychologe oder Pädagoge gefordert. 
 +Als erster Ansprechpartner vor Ort ist er 
 +wichtiger Repräsentant des Unternehmens 
 +und kann einen großen Beitrag zur Kundenzufriedenheit 
 +leisten. Nein, es handelt 
 +sich nicht um Vorstand, Geschäftsführer 
 +oder Prokuristen,​ sondern um den allseits 
 +geschätzten Hauswart! Bei fast allen Wohnungsunternehmen mit 
 +größeren Wohnungsbeständen gehört er zum festen Mitarbeiterstamm. 
 +Als serviceorientierte Fachkraft haftet ihm schon längst nicht mehr 
 +das „Graukittel-Image“ an. Kein Wunder also, dass sich Wohnungsunternehmen 
 +immer häufiger bewusst gegen eine Auslagerung ihrer 
 +Hauswartdienste entscheiden,​ um u.a. auch die Nähe zu ihren Mietern 
 +zu erhalten bzw. zu erhöhen (Ergebnis einer Studie von Deloitte & 
 +Touche GmbH, „Erfassung und Abrechnung von Betriebskosten bei 
 +Wohnungsunternehmen – Interne Leistungserbringung und Outsourcing 
 +im Vergleich“,​ November 2011). 
 +Im Rahmen von Wohnzufriedenheitsanalysen schneiden die Hauswarte 
 +in der Mieterbewertung regelmäßig am besten ab – Ausnahmen 
 +bestätigen die Regel. Da müssten die Mieter doch gerne bereit sein, für 
 +den Hauswartservice 10 bis 20 ct/m2 im Monat zu zahlen. Gleichwohl 
 +kommt es häufig zum Streit über die abgerechneten Hauswartkosten. 
 +Zum einen liegt das sicherlich an der unreflektierten Übernahme von 
 +Pauschalwerten z.B. aus dem DMB-Betriebskostenspiegel. 
 +Zum anderen hat das wohl auch mit dem komplexen Tätigkeitsfeld des 
 +Hauswarts zu tun. Deshalb sollten schon aus der mit dem Hauswartvertrag 
 +erstellten Leistungsbeschreibung die Tätigkeitsinhalte erkennbar 
 +sein, die für die Betriebskostenabrechnung relevant sind. Für eine 
 +begrenzte Zeit geführte Stundenzettel sind darüber hinaus für eine 
 +plausible Aufteilung der Hauswartkosten in umlagefähige und nicht 
 +umlagefähige Kosten hilfreich. Selbstverständlich unter Beachtung 
 +des Wirtschaftlichkeitsgebotes gilt grundsätzlich aber auch bei den 
 +Hauswartkosten:​ Was nichts kostet, ist auch nichts wert!inhalt
jahrgang_2013_ausgabe_03_artikel_04.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:08 (Externe Bearbeitung)