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jahrgang_2013_ausgabe_03_artikel_08

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2013_ausgabe_03_artikel_08 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===DER PRAXIS-TIPP=== 
 +====Niederschlagswasser-Gebühren==== 
 +Nach den Grundsätzen des Wasserhaushaltsgesetzes soll Niederschlagswasser 
 +ortsnah versickern, verrieseln oder über eine Kanalisation 
 +ohne Vermischung mit Schmutzwasser in ein Gewässer eingeleitet 
 +werden (§ 55 Abs. 2 WHG). Vor diesem Hintergrund gehen immer mehr 
 +Städte und Gemeinden dazu über, neben der Gebühr für die Ableitung 
 +von Schmutzwasser eine gesonderte Gebühr für die Einleitung des 
 +Niederschlagswassers zu erheben. Bemessungsgrundlage hierfür sind 
 +die bebauten, überbauten und befestigten Grundstücksflächen,​ die 
 +zum Kanal entwässert werden. Die Ermittlung der für die Gebührenerhebung 
 +maßgeblichen Flächen erfolgt in der Regel durch Überfliegungen,​ 
 +Satellitenaufnahmen und ergänzende Auswertung vorhandenen 
 +Kartenmaterials. Dass die so gewonnenen Daten fehlerbehaftet sein 
 +können, liegt auf der Hand. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass 
 +Abweichungen zwischen „gebührenrelevanter“ und tatsächlich versiegelter 
 +Fläche von bis zu 20 % möglich sind. Es empfiehlt sich deshalb, 
 +die von den Wasserwerken oder Kommunen erstellten Kartierungen 
 +durch Vor-Ort-Begehungen zu überprüfen und festgestellte Fehler 
 +zu korrigieren. Teilweise beachtliche Einsparpotenziale lassen sich so 
 +realisieren. Selbstverständlich sollte bei Arbeiten in den Außenanlagen 
 +immer auch an die Entsiegelung bisher versiegelter Flächen gedacht 
 +und auch so eine Verringerung der Niederschlagswasser-Gebühren 
 +angestrebt werden.inhalt
jahrgang_2013_ausgabe_03_artikel_08.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:08 (Externe Bearbeitung)