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jahrgang_2013_ausgabe_04_artikel_02

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2013_ausgabe_04_artikel_02 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===Finanznot der Kommunen als Wohnkostentreiber=== 
 +====Welle von Grundsteuererhöhungen droht==== 
 +Im vergangenen Jahr hatte fast jede zweite deutsche Kommune ein 
 +Haushaltsdefizit,​ für 2013 rechnen sogar 59 % mit höheren Ausgaben als 
 +Einnahmen. Der Schuldenberg der deutschen Kommunen lag 2012 bei 
 +135 Mrd. €, jede zweite Kommune erwartet einen weiteren Anstieg ihrer 
 +Schulden. Vor diesem Hintergrund erklären drei Viertel der Kommunen, in 
 +2013/2014 Steuern und Gebühren erhöhen zu wollen. Das sind Ergebnisse 
 +einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, 
 +die auf einer Umfrage unter 300 deutschen Kommunen und einer Analyse 
 +der Verschuldungssituation von Kommunen mit mindestens 20.000 
 +Einwohnern beruht. Angesichts ihrer düsteren finanziellen Perspektiven 
 +verstärken viele Kommunen ihre Sparanstrengungen und drehen weiter 
 +im großen Stil an der Gebührenschraube:​ Nachdem bereits im vergangenen 
 +Jahr 22 % der Kommunen ihren Grundsteuerhebesatz erhöht hatten, 
 +wollen hiervon in diesem oder im kommenden Jahr 28 % der Städte und 
 +Gemeinden Gebrauch machen. Steuer- und Gebührenerhöhungen der 
 +Kommunen werden demnach auch in Zukunft die Wohnkosten für Eigentümer 
 +und Mietern nach oben treiben.inhalt
jahrgang_2013_ausgabe_04_artikel_02.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:08 (Externe Bearbeitung)