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jahrgang_2013_ausgabe_04_artikel_09

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2013_ausgabe_04_artikel_09 [2017/02/27 22:08] (aktuell)
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 +===Strom ist Preistreiber Nummer 1=== 
 +====Weitere Belastungen durch EEG-Umlage==== 
 +Strom ist bei den Betriebskosten der Preistreiber Nummer 1. Das belegt 
 +unter anderem auch die Preisdatenbank 2013 des Verbands Berlin-Brandenburgischer 
 +Wohnungsunternehmen (BBU). Zwischen 2011 und 2013 
 +sind die Stromkosten in Berlin und Brandenburg um rund 20 % gestiegen,​ 
 +allein in 2013 lag der Anstieg bei 13 bzw. 14 %. Die Steigerungen bei 
 +den anderen Betriebskostenpositionen waren dagegen vergleichsweise 
 +moderat. 
 +Ähnlich ist die Entwicklung im übrigen Bundesgebiet. Besorgniserregend 
 +dabei ist, dass ein Durchschnitts-Mieterhaushalt mit einem Jahresverbrauch 
 +von 2.500 Kilowattstunden zwischenzeitlich mehr für seinen 
 +Strom als für Heizung und Warmwasser zahlen muss. Ein Ende dieser 
 +Entwicklung ist nicht in Sicht. Die jüngst verkündete Erhöhung der EEGUmlage 
 +von 5,27 auf 6,24 Cent je Kilowattstunde ab 2014 wird diesen 
 +Durchschnittshaushalt um weitere rund 29 € im Jahr zusätzlich belasten. 
 +„Gegen diese Strompreisentwicklung kann auch die weitere Modernisierung 
 +von Wohnungen nichts ausrichten“,​ so Maren Kern, Vorstand des 
 +BBU. Nach Schätzungen beschert der Anstieg der EEG-Umlage dem Staat 
 +wegen der höheren Mehrwertsteuer Zusatzeinnahmen von ca. 250 Mio. €. 
 +Auch vor diesem Hintergrund fordert der BBU für die Energiekosten von 
 +Privathaushalten eine Ermäßigung des Mehrwertsteuersatzes auf 7 %.inhalt
jahrgang_2013_ausgabe_04_artikel_09.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:08 (Externe Bearbeitung)