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Innovatives Pilotprojekt

Ein Klick, ein Blick: Energieverbrauch im Onlineportal

Wer Energiekosten einsparen will, muss seine Gewohnheiten und Zahlen genau kennen. Die OSTLAND Wohnungsbaugenossenschaft eG, Hannover, testet jetzt mit Bewohnern einer Wohnanlage in Hannover Linden-Nord ein neues Verfahren: Über ein Internetportal können die Mieter genau verfolgen, was sie verbrauchen. Das soll zum Energiesparen anspornen. Die mehr als 100 Wohnungen in Linden-Nord werden alle von einer Heizungsanlage versorgt. Ein großer Gaskessel bringt die Wärme durch die Leitungen in die Heizkörper der Zimmer und erwärmt zum Teil auch das Wasser. „Ein solch großer und zentraler Betrieb eignet sich hervorragend für unseren Langzeitversuch“, erklärt Christian Watermann, Leiter der Technikabteilung von OSTLAND. „Wir hoffen, dass viele Bewohner unserer Wohnanlage neugierig auf ihre Verbrauchswerte sind und im Internet nachschauen, was sie an Wasser und Heizung benötigen. Sie können darauf reagieren und ihre Verbrauchskosten zeitnah verbessern.“ Monatlich aktuelle Werte Die Daten der Heizkostenverteiler und Wasserzähler werden per Funk abgelesen und von der Firma LAS GmbH in das Kundenportal geladen. Jeder Nutzer kann sich über eine spezielle Internetseite mit Hilfe seiner Gerätenummern registrieren. Energie- und Wasserwerte werden für einzelne Geräte und die gesamte Wohnung monatlich eingespeist. Liegt man über seinem Durchschnittswert, sollte man sich Gedanken machen, woran das liegen könnte und seine Gewohnheiten ändern, wenn man sparen möchte. Verbessertes Anlagenmangement Parallel zu diesem Verfahren testet die OSTLAND ein detailliertes Anlagenmanagement der Firma LAS. Es analysiert ständig den Betrieb der großen Heizungsanlage, sowie den tatsächlichen Bedarf der Mieter und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf – etwa die Pumpe anders zu regulieren oder die Temperatur in der Übergangszeit anders zu steuern -, die von der Wartungsfirma umgesetzt werden. Erstes Fazit nach Heizperiode möglich „Anfang November 2013 haben wir das Testverfahren für unsere Mieter gestartet“, erzählt Christian Watermann. „Nach einer Heizperiode können wir ein erstes Fazit ziehen. Wir sind gespannt, ob und in welchem Umfang Energie eingespart wird!“ Der Test soll über mehrere Jahre laufen.inhalt

jahrgang_2014_ausgabe_01_artikel_05.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)