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jahrgang_2014_ausgabe_01_artikel_05

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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jahrgang_2014_ausgabe_01_artikel_05 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
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 +===Innovatives Pilotprojekt=== 
 +====Ein Klick, ein Blick: Energieverbrauch im Onlineportal==== 
 +Wer Energiekosten einsparen will, muss seine Gewohnheiten und Zahlen 
 +genau kennen. Die OSTLAND Wohnungsbaugenossenschaft eG, Hannover, 
 +testet jetzt mit Bewohnern einer Wohnanlage in Hannover Linden-Nord 
 +ein neues Verfahren: Über ein Internetportal können die Mieter genau 
 +verfolgen, was sie verbrauchen. Das soll zum Energiesparen anspornen. 
 +Die mehr als 100 Wohnungen in Linden-Nord werden alle von einer Heizungsanlage 
 +versorgt. Ein großer Gaskessel bringt die Wärme durch die 
 +Leitungen in die Heizkörper der Zimmer und erwärmt zum Teil auch das 
 +Wasser. „Ein solch großer und zentraler Betrieb eignet sich hervorragend 
 +für unseren Langzeitversuch“,​ erklärt Christian Watermann, Leiter der 
 +Technikabteilung von OSTLAND. „Wir hoffen, dass viele Bewohner unserer 
 +Wohnanlage neugierig auf ihre Verbrauchswerte sind und im Internet 
 +nachschauen,​ was sie an Wasser und Heizung benötigen. Sie können darauf 
 +reagieren und ihre Verbrauchskosten zeitnah verbessern.“ 
 +Monatlich aktuelle Werte 
 +Die Daten der Heizkostenverteiler und Wasserzähler werden per Funk 
 +abgelesen und von der Firma LAS GmbH in das Kundenportal geladen. 
 +Jeder Nutzer kann sich über eine spezielle Internetseite mit Hilfe seiner 
 +Gerätenummern registrieren. Energie- und Wasserwerte werden für 
 +einzelne Geräte und die gesamte Wohnung monatlich eingespeist. Liegt 
 +man über seinem Durchschnittswert,​ sollte man sich Gedanken machen, 
 +woran das liegen könnte und seine Gewohnheiten ändern, wenn man 
 +sparen möchte. 
 +Verbessertes Anlagenmangement 
 +Parallel zu diesem Verfahren testet die OSTLAND ein detailliertes Anlagenmanagement 
 +der Firma LAS. Es analysiert ständig den Betrieb der großen 
 +Heizungsanlage,​ sowie den tatsächlichen Bedarf der Mieter und zeigt 
 +Verbesserungsmöglichkeiten auf – etwa die Pumpe anders zu regulieren 
 +oder die Temperatur in der Übergangszeit anders zu steuern -, die von der 
 +Wartungsfirma umgesetzt werden. 
 +Erstes Fazit nach Heizperiode möglich 
 +„Anfang November 2013 haben wir das Testverfahren für unsere Mieter 
 +gestartet“,​ erzählt Christian Watermann. „Nach einer Heizperiode können 
 +wir ein erstes Fazit ziehen. Wir sind gespannt, ob und in welchem Umfang 
 +Energie eingespart wird!“ Der Test soll über mehrere Jahre laufen.inhalt
jahrgang_2014_ausgabe_01_artikel_05.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)