BekoNet - WiKi

     Das Betriebskosten-WiKi

Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


jahrgang_2015_ausgabe_01_artikel_06

====== Unterschiede ====== Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

jahrgang_2015_ausgabe_01_artikel_06 [2017/02/27 22:09] (aktuell)
Zeile 1: Zeile 1:
 +===Anforderungen steigen=== 
 +====Aktives Betriebskostenmanagement bei Property Managern==== 
 +Die Anforderungen an Property Manager 
 +im immobilienwirtschaftlichen Bereich 
 +wachsen ständig. Dazu zählt zunehmend 
 +auch die von den Eigentümern nachgefragte 
 +Optimierung der Betriebskosten. 
 +Ein aktives Betriebskostenmanagement 
 +kann dabei helfen, Optimierungspotenziale 
 +zu heben. Eine Voraussetzung 
 +dafür sind aber eine genaue Kenntnisse 
 +der Strukturdaten,​ die die Betriebskosten 
 +bestimmen sowie Art und Umfang 
 +der einzelnen Betriebskosten vor Ort 
 +– bzw. die genaue Aufbereitung,​ sodass 
 +Kennwerte gebildet, miteinander verglichen und in Beziehung zueinander 
 +gesetzt werden können. Erst auf dieser Grundlage sind Steuerungsentscheidungen 
 +möglich. Je größer, aber auch lokal sowie regional vergleichbarer 
 +diese Daten sind, desto genauer und relevanter werden die darauf 
 +aufbauende Erkenntnisse (Betriebskosten-Benchmarking) bzw. die daraus 
 +abgeleiteten Entscheidungen. 
 +Wohnungsunternehmen und Dienstleister,​ die nach den von der 
 +Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) 
 +entwickelten Standard für den Vergleich von Betriebskosten in 
 +Wohngebäuden („Geislinger Konvention“) arbeiten, können dies 
 +gewährleisten. „Für die von uns betreuten Kunden haben wir ein 
 +aktives Betriebskostenmanagement entwickelt“,​ erklärt Dirk Tönges, 
 +Sprecher der Geschäftsführung der in Mannheim ansässigen Treureal 
 +GmbH. Mittlerweile habe man eine Datenbank mit Betriebskostendaten 
 +von rund 1 Mio. Mieteinheiten aufgebaut. „Mit diesen Daten können 
 +wir die unterschiedlichen Gebäudetypen unter Berücksichtigung von 
 +Baualter, Ausstattungsmerkmalen und regionalen Unterschieden bei 
 +den Betriebskosten benchmarken.“ Die auf dieser Basis aufbereiteten 
 +Daten liefern wichtige Erkenntnisse zu überhöhten Betriebskosten und 
 +geben Impulse für ein steuerndes Eingreifen im Sinne eines aktiven 
 +Betriebskostenmanagements. „Werden dadurch die Betriebskosten 
 +signifikant gesenkt, sind die Auftraggeber auch bereit, diese Leistungen 
 +zu honorieren“,​ erläutert Tönges, dessen Unternehmen im Arbeitskreis 
 +„Geislinger Konvention“ mitarbeitet und diesen Standard sichert und weiterentwickelt.inhalt
jahrgang_2015_ausgabe_01_artikel_06.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 22:09 (Externe Bearbeitung)